Brutal Youth – Stay Honest (2015, Gunner Records)

brutalyouthEines kann man BRUTAL YOUTH gewiss nicht vorwerfen. Nämlich sie würden nicht auf den Punkt kommen. Das verstehen sie auf „Stay Honest“ nämlich nur zu gut. Von den insgesamt achtzehn Songs überschreitet lediglich „Play Dead“ die zwei Minuten Marke. „Trim The Fat“ geht gerade einmal neunzehn Sekunden. Der Schnitt ihres wüsten, temporeichen und doch stets melodischen Hardcore-Punk liegt demnach irgendwo in der Mitte. In Summe erinnert das gleich doppelt und dreifach an Bands wie CIV, KID DYNAMITE oder LIFETIME.

In Punkto Spielfreude und Energie müssen sich die Herrschaften vor den großen Namen gewiss nicht verstecken. „Stay Honest“ ist eine Dampframme von Album. Einmal losgelassen, lässt es sich nicht mehr bändigen. Aufgrund der Kürze mancher Songs scheinen diese förmlich ineinander überzugehen. Viel zu schnell gehen diese etwa zweiundzwanzig Minuten vorüber. Was bleibt ist Begeisterung. Und Staunen. Darüber, wie gut diese Band ist. Kraftvoll, wütend und doch stets mit einer entwaffnenden Melodie gibt es hier kleinere wie größere Highlights am Fließband. Ob nun das erst wütende und später umso melodischere „Shortcut Pt.2“ oder aber der launige Gröler „Embitterment“. Ganz große Empfehlung!

Wertung: 8.0 Stars (8,0 / 10)

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